Ein Schmuckstück – auch für Langenthal?

Mit 84 Interessierten reiste der Verein Arena Oberaargau zum ersten Testspiel des NLB-Eishockeyklubs SC Langenthal nach Biel und besichtigte vorgängig den neuen Sportkomplex, die Tissot Arena. Der Tenor unter den Oberaargauer Besuchern war einhellig: „Ein solches Schmuckstück wäre auch in Langenthal willkommen.“

Bereits vor einem Jahr hat der Verein Arena Oberaargau zur Besichtigung einer neuen Sport-Arena eingeladen. Im August 2015 besuchten rund 50 Personen das neue Eisstadion in Zug, die Bossard Arena. Der Anlass stiess auf Anklang und deshalb entschloss sich der Vorstand des Vereins, auch dieses Jahr einen Besichtigungs-Ausflug zu organisieren. Dieses Mal führte der Verein seine Reisegesellschaft nach Biel, in die neue Tissot-Arena. Und der Einladung folgte die stolze Zahl von 84 Personen, darunter auch die beiden Kandidaten für das Langenthaler Stadtpräsidium, Stefan Costa (FDP) und Hans-Jürg Schmied (parteilos) sowie der amtierende Gemeinderat Daniel Rüegger (EVP). Der Aufmarsch beweist, dass der Bau einer neuen Eissport-Arena in der Region ein Thema ist, das die Bevölkerung bewegt und interessiert.

Bereits die Fahrt nach Biel stellte ein erstes Highlight dar, reiste doch die Gästeschar im neuen Teambus des SC Langenthal nach Biel. In der Tissot-Arena wurden die Oberaargauer Besucher von Daniel Villard, Geschäftsführer des EHC Biel, empfangen. In einem gut 45-minütigen Rundgang führte er die Gäste durch den neuen, hochmodernen Spotkomplex. Die Tissot-Arena ist ein sogenanntes PPP-Projekt der Stadt Biel und umfasst ein Eisstadion mit überdachtem Nebenfeld, ein Fussballstadion und eine Curlinghalle mit sechs Rinks sowie vier Aussensportfeldern. Die Tissot-Arena beherbergt aber auch noch fünf Kino-Säle, Fitnessräume und eine Shoppingmeile. Die Baukosten für den gesamten Komplex beliefen sich auf 77 Millionen Schweizer Franken.

Eindrückliche Sport-Arena
Was die Oberaargauer Besucher zu sehen bekamen, war eine äusserst beeindruckende Sport-Arena, die sich über eine Länge von 340 Metern erstreckt, 100 Meter breit und 28 Meter hoch ist. Das Eisstadion verfügt über 6500 Zuschauerplätze (davon 4400 Sitzplätze), im angrenzenden Fussballstadion haben 5100 Zuschauer Platz. Auf dem Areal befinden sich zudem 750 Tiefgaragenparkplätze sowie 400 Aussenparkplätze. Dazu werden auch 1000 Veloparkplätze angeboten. In der Tissot-Arena befindet sich aber auch das grösste Solarkraftwerk der Welt.

Die Arena ist für einen multifunktionellen Betrieb ausgelegt. So verfügt beispielsweise das Eisstadion über demontierbare Banden, eine isolierte Eisabdeckung oder eine Powerblock-Stromverteilung mi 1600 Ampére, womit hier Konzerte und Shows vor rund 7000 Zuschauern durchgeführt werden können. Ein weiteres Highlight bildet der überdachte Platz zwischen Fussball- und Eisstadion, der sogenannte „Place Publique“, der eine beeindruckende Grösse von 90 x 35 Metern aufweist und mit einer Gesamtfläche von 3200 Quadratmetern einer der grössten überdachten Freiluftplätze der Schweiz ist. Der Platz eignet sich nicht bloss als Begegnungszone bei Sportveranstaltungen, sondern lässt sich auch für Sponsorenauftritte nutzen, kann für Firmenanlässe gebucht werden (inklusive eines rund 100 Meter langen Holzkohlegrills) oder kann kurzerhand in ein Openair-Kino umfunktioniert werden.

Weitere Sympathisanten gewinnen
Der Tenor der Oberaargauer Besucher nach dem eindrücklichen Rundgang war einhellig: „Ein solches Arena-Schmuckstück könnte man sich in einer leicht reduzierten Variante auch in Langenthal vorstellen“. Abgeschlossen wurde der Ausflug mit dem Besuch des Eishockey-Testspiels zwischen dem NLA-Klub Biel und dem SC Langenthal (NLB) in der Tissot-Arena. Dabei erwies sich die oberklassige Equipe erwartungsgemäss als das spielstärkere, an diesem Abend aber auch leichtfüssigere und spritzigere Team als die phasenweise doch etwas schwerfällig wirkenden Gäste, was auch im Resultat von 7:2 für Biel zum Ausdruck kam.

Vorstandsmitglied Rolf Dünki vom Verein Arena Oberaargau hatte auf der Heimfahrt nach Langenthal dennoch allen Grund zur Zufriedenheit. „Es war ein super Anlass, mit einer unerwartet grossen Beteiligung. Wir haben viele wertvolle Informationen und Eindrücke erhalten. Es ist wichtig, dass wir mit solchen Events auf die Notwendigkeit eines Neubaus einer Eissport-Arena in Langenthal aufmerksam machen und weitere Sympathisanten für unseren Verein und unser Anliegen gewinnen können.“

 

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Ausstellung Eissportanlage

Im Oberaargau besteht ein grosses Interesse an der Realisierung einer neuen Eis- und Ballsportanlage. Das bewies die Ausstellung des Vereins Arena Oberaargau in der Aula der Berufsfachschule Langenthal. Studierende Architektur der Hochschule Luzern beschäftigten sich bei ihren Diplomarbeiten mit einer solchen Anlage im Gebiet Hard in Langenthal. 15 dieser Arbeiten wurden in der Ausstellung präsentiert.
 
Die Studierenden hatten den Auftrag, in ihr Projekt ein Eisstadion (Fassungsvermögen 6000 Zuschauer), ein Ausseneisfeld, ein Fussballstadion, ein Kunstrasenfeld, ein Wohn- und Geschäftsgebäude sowie eine Parkierungsanlage für 600 bis 900 Autos einzubeziehen. Die diversen Arbeiten zeigten eine Vielfalt von Möglichkeiten, interessante Ansatzpunkte, architektonisch sehenswerte Lösungen und viele visionäre Ideen.

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Info-Anlass Anrainer

Der Verein Arena Oberaargau wird im Vorfeld der Ausstellung "Eine kombinierte Eis- und Ballsportanlage im Hardgebiet, Langenthal", bei der vom 11. bis 14. September Diplomarbeiten der Architeksturstudierenden der HS Luzern gezeigt werden, die Anrainer im Hardgebiet über die bevorstehende Ausstellung sowie die Aktivitäten des Vereins aus erster Hand informieren.

Einladung Info-Anlass Anrainer

 


Ausstellung Eissportanlage

Im Frühjahr 2014 wurde der Verein Arena Oberaargau gegründet. Nun kann der Verein den ersten Anlass durchführen und der Bevölkerung
vom Donnerstag, 11. bis Sonntag, 14. September in der Aula der Berufsfachschule Langenthal eine interessante Ausstellung präsentieren.

Einladung Download

Mit der Hochschule Luzern, Abteilung Architektur, konnte der Verein eine Zusammenarbeit für einen Bachelor-Lehrgang Architektur eingehen. Die 60 Studierenden, die heuer ihren Abschluss erlangen, widmeten ihre Diplomarbeiten einer möglichen Eis- und Ballsportanlage im Hard, Langenthal. In der Aula der Berufsfachschule werden nun die 15 besten Diplomarbeiten der Öffentlichkeit gezeigt. Mit dieser Ausstellung soll die Diskussion um Sportstätten von regionaler Bedeutung angeregt werden, ohne dabei aber einen möglichen Standort zu präjudizieren.

Die Ausstellung in der Aula der Berufsfachschule Langenthal ist wie folgt geöffnet: Donnerstag, 11. September von 18 – 20 Uhr, Freitag, 12. September von 16 – 20 Uhr, Samstag, 13. September von 10 – 16 Uhr und Sonntag, 14. September von 10 – 16 Uhr.